Teegeschichte

600 n.Chr. gelangte der Tee erstmals nach Japan, wo er auf reges Interesse stiess und umgehend kultiviert wurde. Nach Europa kam der Tee Anfang des 17. Jahrhunderts. Die erste Ankunft einer offiziell verzeichneten Teeladung in einem Hafen der westlichen Welt, nämlich im Hafen von Amsterdam, ist auf das Jahr 1606 datiert. Die holländische Ostindien-Kompanie unterhielt zu dieser Zeit regelmässige Handelsbeziehungen nach dem Fernen Osten und behielt trotz der Gründung der East India Company, ihres britischen Konkurrenten, bis 1660 das Monopol im Teehandel. Tee wurde trotz einigen Hindernissen rasch zu einem wichtigen Handelsgut. Englische und holländische Emigranten führten den Tee in der Neuen Welt ein, wo er in der Geschichte der USA eine bedeutende Rolle spielen würde. Schon im 19. Jahrhundert konnte China die immer weiter wachsende Nachfrage nicht mehr abdecken und die Briten begannen um 1830 damit, den Teeanbau auch in anderen Ländern zu initialisieren. Dazu gehörten Indien und Ceylon. Einige andere asiatische Länder wurden ebenfalls wichtige Teeproduzenten, genauso wie die anglophonen Länder in Schwarzafrika.

 

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